Update/ Eichenprozessionsspinner

Geschrieben am 23.06.2020
von Thomas Rörig


Die Gefahr durch den Eichenprozessionsspinner an der Eiche am Zisternen Platz/Isselbacherstraße ist beseitigt..

Insgesamt 4 Nester von den kleinen Raupen wurden heute von einer Spezialfirma entfernt. 

Falls Jemand weitere Nester in der Ortslage entdeckt möge er das bitte der Gemeindeverwaltung melden. 

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Eichenprozessionsspinner - Augen auf!

Achtung - Gesundheitsgefahr!

Sie sind wieder da - die Nester des Eichenprozessionsspinners.

In der Isselbacherstraße wurde an der Eiche am Briefkasten  Gespinste /Nester der haarigen Raupen entdeckt.

Die Haare dieser Raupen können insbesondere bei Kindern hochallergi-sche Reaktionen auslösen.

Der Kontakt mit den Tieren ist unbedingt zu vermeiden. Innerorts werden die Nester fachgerecht entfernet.

 

Die Verpuppung des Eichenpro- zessionsspinners erfolgt Ende Juni/Anfang Juli in dicht aneinan- dergedrängten Kokons im Gespinstnest. Die Puppenruhe dauert drei bis fünf Wochen. Die Nester können mehrere Jahre als feste Gebilde aus Spinnfäden, Raupenkot, Häutungsresten und Puppenhül- sen erhalten bleiben. Die Gefahr von Allergien beim Menschen bleibt dabei weiter bestehen.

Raupen-Dermatitis und Allergien durch den Eichenprozessionsspinner Giftige Raupenhaare

Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners stellen eine akute gesundheitliche Gefährdung für Menschen dar. Ab dem dritten Larvenstadium wachsen den Raupen sehr feine Brennhaare, die leicht brechen und bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen werden.

Da die alten Larvenhäute nach der Häutung in den „Nestern bleiben“, besitzen diese ebenfalls eine hohe Konzentration an Brennhaaren. 

 

Dauer der Gefährdung

Die akute Gefahr ist während der Raupenfraßzeit des Schädlings am größten. Alte Gespinstnester des Eichenprozessionsspinners, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, stellen eine anhaltende Gefahrenquelle dar.

Da die Raupenhaare eine lange Haltbarkeit besitzen, reichern sie sich über mehrere Jahre in der Umgebung, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs, an.

Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berüh- rungen stets neue allergische Reaktionen aus.